Prostataerkrankungen

Mit der Bezeichnung Prostataerkrankungen werden gut- und auch bösartige Veränderungen der Prostata zusammengefasst. Um sie zu erkennen und zu behandeln sind ganz unterschiedliche Methoden erforderlich. Daran sind neben den Urologen Ärzte verschiedener anderer Fachgebiete beteiligt (Radiologen, Pathologen, Mikrobiologen).

Das Prostatakarzinom, das benigne Prostatasyndrom und das Prostatitis-Syndrom stellen neben Herzkreislauferkrankungen die häufigsten Erkrankungen bei Männern im höheren Lebensalter dar.

Therapie von Prostataerkrankungen

In den letzten Jahren gibt es vermehrt Bestrebungen, die Behandlung von Prostataerkrankungen auf zertifizierte Zentren zu konzentrieren. Hier wird eine intensivere interdisziplinäre Zusammenarbeit vor allem zwischen Urologen, Strahlentherapeuten, Radiologen, Onkologen und Anästhesisten gewährleistet.