Warum Zertifizierung?

DVPZ-Zertifikat, Muster
DVPZ-Zertifikat, Muster

… um die Versorgungsqualität von Patienten zu steigern!
Daher berechtigt erst der Nachweis vereinbarter Qualitätsstandards nach den Vorgaben des Dachverbandes ein Zentrum zu der Bezeichnung "Zertifiziertes Prostatazentrum im DVPZ e.V.“. Ein solches Zertifikat garantiert Patienten hochqualitative Standards bei Diagnose und Therapie von Prostataerkrankungen und bietet Zentrumsmitgliedern die Vorteile, die aus der Bündelung besonderer Kenntnisse und Fähigkeiten, interdisziplinärer Angebote, klinischer Forschung und einer speziellen Ausstattung und Ausrichtung der Behandlung resultieren.

Organisieren Sie sich in Prostatazentren – es lohnt sich!
Durch eine kontinuierliche Evaluation der erhobenen Daten tragen der DVPZ und seine Zentren zudem dazu bei, eine „Lernende Versorgung“ zu etablieren, von der Patienten durch bessere Qualität profitieren. Diese Daten eignen sich zudem zum Benchmarking und sind eine Basis für Verhandlungen mit Kostenträgern.

Seinen Zentren bietet der Dachverband:

  1. Interdisziplinäre Arbeitsweise
  2. Strukturierten Erfahrungsaustausch durch Fallkonferenzen
  3. Qualitätsgewinn durch höhere Fallzahlen
  4. Vernetzung der stationären und ambulanten Versorgung
  5. Gemeinsame Interessenvertretung gegenüber Kostenträgern
  6. Mehr Orientierung durch leitliniengestützte Behandlung

Wie Sie sich zertifizieren lassen können und welche Hilfestellungen der DVPZ seinen Mitgliedern zur Umsetzung der geforderten Qualitätsstrukturen etc. bietet, erfahren Sie unter den folgenden Links:

Warum Zertifizierung...

Vorteile der Versorgung in zertifizierten medizinischen Zentren sind u. a. die Bündelung besonderer Kenntnisse und Fähigkeiten, interdisziplinäre Angebote, klinische Forschung und eine spezielle Ausstattungen und Ausrichtung der Behandlung. Ziel ist es, in solchen Zentren die Versorgungsqualität zu steigern.

In Deutschland sind in den letzten Jahren eine große Zahl selbsternannter Prostatazentren entstanden, deren Namensgebung allein eine solche Kompetenz unterstreichen sollte. Die inhaltliche Bandbreite solcher „Prostatazentren“ bewegt sich zwischen universitären Hauptabteilungen mit Vorhaltung aller Prostata relevanten Diagnose- und Therapiemodalitäten, bis hin zum bloßen Praxisschild ohne erkennbare besondere Ausrichtung über das Maß einer urologischen Grundversorgung hinaus. Darüber hinaus greifen Erbringer bestimmter Spezialleistungen auf dem Gebiet des Prostatakarzinoms oder des benignen Prostatasyndroms aus merkantiler Absicht zu solchen Etiketten. Diese Entwicklung wurde weder durch die Fachgesellschaft noch den Berufsverband geordnet obwohl gerade aus Sicht der betroffenen Patienten ein erkennbares Qualitätssiegel dingend notwendig gewesen wäre. In diesem Szenario wurde 2004 der Dachverband der Prostatazentren Deutschlands e.V. gegründet, der seine Expertise aus den betreffenden Arbeitskreisen der Akademie der Deutschen Urologen unter enger Einbeziehung des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) bezieht.